Monthly Archive for Juni, 2008

Neuer Wilson Staff Driver »Smooth«: Hochmoderner Tempomacher

Padraig Harringtons neuer »Smooth«-Driver erreicht mit modernster Technologie Höchstwerte bei Schlägerkopf- und Ballgeschwindigkeit

Von außen ein echter Hingucker und innen vollgepackt mit High-Tech – was für moderne Sportwägen gilt, lässt sich auch vom neuen Wilson Staff »Smooth«-Driver sagen. Vom superschlanken aerodynamischen Design bis hin zu modernster Technologie, die im Inneren des Schlägers steckt, haben sich die Wilson-Ingenieure vom Sportwagen-Automobilbau inspirieren lassen.
Das sensationelle Ergebnis ist ein Driver, der nicht nur gut aussieht, sondern auch bei den Leistungen Vollgas erlaubt. Der »Smooth« stößt bei Ballgeschwindigkeit und Länge in neue Dimensionen vor und so ist es nicht erstaunlich, dass Padraig Harrington den »Smooth« anstelle seines bisherigen Wilson Dd6+-Drivers ins Bag nahm – immerhin der Driver, mit dem er in anderthalb Jahren drei Majors gewinnen konnte.

Der neue »Smooth« hat drei herausragende Konstruktionsmerkmale, die alle auf den neuesten Standards der Technologie basieren:
Eine unterschiedliche Dicke der Schlagfläche (Variable Face Geometry) vergrößert den optimalen Trefferbereich und erlaubt damit eine höhere Ballgeschwindigkeit auch in den Randzonen der Schlagfläche. Die Folge: Mehr Länge auch bei nicht mittig getroffenen Bällen.

Eine speziell auf den jeweiligen Neigungswinkel der Schlagfläche abgestimmte Gewichtsverteilung in Inneren des Schlägers (Progressive Internal Weight Distribution) optimiert das Ballflugverhalten. Je mehr Loft der gewünschte Driver hat, desto mehr Gewicht befindet sich im hinteren Bereich des Schlägerkopfes, um die Stabilität zu erhöhen und das Steigen des Balles zu erleichtern.

* die 9-Grad-Version hat das Gewicht eher mittig im Sohlenzentrum, um einen eher flachen Ballflug mit niedrigen Spinraten zu fördern
* bei der 10,5-Grad-Version wurde Gewicht nach hinten genommen und damit der Schwerpunkt weiter nach unten zur Sohle hin verlagert. Erreicht werden soll hier eine Kombination aus dynamischem Abflugwinkel und geringem Spin.
* die 12-Grad-Version wiederum fördert hohen Ballabflugwinkel und hohe Kopfstabilität, indem das Gewicht so weit wie möglich in den hinteren Schlägerbereich verlagert wurde.

Zudem ist das Schaftdesign genau auf das Loft abgestimmt und so ist es für jeden Spielertypen ein Leichtes, den für sich optimalen Schläger zu finden. Ideal für die Individualisierung geeignet ist die Fujikura E-Fit-Serie. Die E-100-Version (mit 55 Gramm bei RL-Flex und 65 Gramm bei R-Flex) ist der optimale Schaft für langsamere Schwunggeschwindigkeiten und höheren Abflugwinkel. Die E-300-Version für den S-Flex ist mit 68 Gramm schwerer und steifer, um mehr Kontrolle, flacheren Ballflug und niedrigere Spinraten zu unterstützen.

»Der Smooth Driver ist ein echtes Schmuckstück, der aber auch echte Vorzüge bei der Leistung bietet“, meint Doug Wright, European Business Director Wilson Golf. »Wir haben 30 Amateurgolfer zu Testreihen antreten lassen, um den Smooth mit den aktuellsten Modellen der Konkurrenz zu vergleichen. Der Smooth hatte die höchsten Ball- und Schlägerkopfgeschwindigkeiten aller Modelle und war folglich auch in der Länge nicht zu schlagen«, so Wright weiter.

Auf der Runde mit dem VOIT V20 Golfset

Heute haben wir mal ein brandneues VOIT V20 Golfset über komplette 18 Loch gespielt. Das erste was an dem V20 auffällt sind natürlich die Hybrideisen 5 und 6. Diese Eisen sind eine Kreuzung zwischen einem Rescueschläger und einem Eisen. Damit soll für Anfängern das Hantieren mit den langen Eisen erleichter werden. “So macht Golf von Anfang an Spass” sagt VOIT. Wir werden sehen.

Zunächst nehmen wir aber natürlich den Driver in die Hand. Auch hier findet sich das offensichtlich sehr erfolgreiche Hybrid-Konzept von VOIT wieder. Der V20 Driver ist deutlich kürzer als ein herkömmlicher 45 Inch Driver und hat deutlich mehr Loft. Satte 15 Grad hat unser Modell.

Der Driver spielt sich fast wie ein Fairwayholz, wäre da nicht der große 450ccm Kopf. Entsprechend leicht trifft man den Ball vom Tee weg. Mit einem relativ tiefen “Pang” startet der Ball auf eine ziemlich hohe Flugkurve. Hier machen sich die 15 Grad Loft bemerkbar. Der Carry des Drivers ist beeindrucken und fast genauso lang wie beim klassischen Driver. Aber die hohe Flugbahn kostst natürlich etwas Roll, so daß der Ball ca. 5m kürzer liegt als mit dem normalen Driver. Wichtiger aber ist die beeindruckende Gutmütigkeit des V20 Driver. Je mehr Loft desto weniger Seitenabweichung gibt es bei unsauber getroffenen Bällen. Das macht sich hier deutlich bemerkbar.

Entsprechend liegen wir Mitte Fairway mit 160m zur Fahne. Perfekt um die neuen Hybrid-Eisen auszuprobieren. Durch die breite Sohle ist das Hybrideisen etwas toleranter bei zu fett getroffenen Schlägen, eines der Hauptproblem von Golfeinsteigern bei den langen Eisen. Ansonsten spielt sich das Hybrideisen wie ein normales Eisen 4. Der Schlag landet an der vorderen Grünkante. Ein Chip, ein Putt. Paar. So kann es weiter gehen. Die anderen Eisen sind mit der breiten Sohle und dem Undercut Carvity Back ebenfalls klar Einsteiger orientiert, aber von Design her konventionell.

Auf dem Rest der Runde dreht sich die Diskussion um die Hybrideisen. Während einer der Meinung ist, VOIT habe damit das Hybridkonzept übertrieben und sich vorallem an der ungewohnten Optik stört, argumentieren die anderen, Anfänger sollten jede Unterstützung bekommen, um möglicherweise noch schneller Erfolgserlebnisse zu haben.

Beim Driver sind sich alle einig. Lieber mit dem Hybrid-Driver anfangen, als jahrelang mit Fairwayhölzern abzuschlagen. Nur so lernt man von Anfang an, den richtigen Abschlag. In jedem Fall ist das Hybridkonzept eine erfolgreiche Idee für Anfänger und ein Ansatz der tatsächlich funktioniert.

Air Cart Trolley im Test

Der Air Cart von MAX war der prominenteste Vertreter in der August Ausgabe des Golf Journal. Das Design des neuesten Luxusgeschosses des Push Trolley Pioniers hat es den Redakteuren offenbar angetan und so “rollte” der Air Cart durch den gesamten Bericht.

Besonders interessant noch einmal die Stellungnahme eines Mediziners zum Thema Push Trolley, indem er unsere Entwicklungen der jüngsten Jahre auch aus seiner Sicht noch einmal ausdrücklich bestätigt und die rückenschonenden Eigenschaften des Schiebetrolleys betonte.